In Sapa, Vietnam
Mit D. Nydegger, meiner langjährigen Mentorin
Die andere grosse Leidenschaft
Richtung Ortsstock, mit meinem treuen Begleiter und Lehrer, Goro

Über mich

 

Mein Weg begann nicht mit einer klaren Entscheidung für diese Arbeit –
sondern mit einem frühen, stillen Wissen, dass es mehr gibt als das Sichtbare.

Schon als Kind kam ich durch meine Mutter mit Energiearbeit in Berührung. Für mich war das nichts Besonderes, sondern etwas Natürliches. Ich fühlte mich auch schon seit Kindheit den Tieren sehr verbunden und lerne noch vor dem Teenageralter die Tierkommunikation – zuhören, wahrnehmen, fühlen, sich leer machen, ganz ohne Worte. Diese feine Art des Wahrnehmens, des Öffnens hat mich früh geprägt.

Gleichzeitig wuchs ich mit einem Vater auf, der psychisch krank war – ohne dass man es damals so benannte. Sein Leiden wurde auf körperliche Symptome reduziert, doch ich spürte früh, dass der eigentliche Ursprung tiefer lag. Diese Erfahrung hat mein Verständnis für Krankheit, für Symptome und für das, was sich im Inneren zeigt, nachhaltig geformt.

Mit 16 Jahren bekam ich selbst schwere Panikattacken.
Was folgte, war keine schnelle Lösung, sondern eine fast zehnjährige Reise der Heilung. Eine Zeit des Suchens, Hinterfragens, Verstehens – oft herausfordernd, manchmal einsam, aber rückblickend zutiefst formend. Diese Jahre haben mich nicht gebrochen, sondern zu der Person gemacht, die ich heute bin.

Parallel dazu führte mein äusserer Weg zunächst in andere Richtungen.
Ich absolvierte ein Bachelorstudium als Multimedia Produzentin und arbeitete viele Jahre als Fotografin, Kreativität war und ist ein wichtiger Teil von mir. Doch ebenso konstant war mein inneres Forschen: Selbstheilung, körperliche und mentale Gesundheit, unterschiedliche Methoden, Ausbildungen und Erfahrungen. Es lief immer parallel, als roter Faden durch alles hindurch.

Früh habe ich verstanden, dass Gesundheit mehr ist als Symptomfreiheit.
Sie ist Freiheit. Die Freiheit, im eigenen Körper zu wohnen. Entscheidungen bewusst zu treffen. Das eigene Leben zu gestalten. Diese Erkenntnis wurde zu einer inneren Ausrichtung.

Auf meinem Heilungsweg spielte auch das Reisen eine grosse Rolle. Abstand, neue Perspektiven, neue Methoden und Ansatzweisen, andere Kulturen. In dieser Zeit wurde mir immer deutlicher, dass meine eigene Geschichte nicht zufällig war. Dass sie mich genau hierhin geführt hat.

Heute verbinde ich all das:
Feines Wahrnehmen und Bodenständigkeit, persönliche Erfahrung und fachliche Begleitung, Struktur und Intuition. Ich arbeite nicht aus einem Konzept heraus, sondern aus gelebtem Verstehen und gelerntem System.

Meine Arbeit ist kein Versprechen auf schnelle Lösungen.
Sie ist eine Einladung, tiefer zu schauen – ehrlich, ganzheitlich und in deinem Tempo.

Meine Arbeitsweise – dein Weg zur Veränderung

Im Coaching arbeiten wir in der Regel mit monatlichen Sitzungen. In diesem Rahmen nehmen wir deine aktuelle Situation in den Blick, ordnen das, was dich gerade beschäftigt, und machen die Dynamiken sichtbar, die dich festhalten oder herausfordern. Gemeinsam entwickeln wir neue Perspektiven und konkrete nächste Schritte.

Am Ende jeder Sitzung erhältst du Impulse oder Aufgaben, die du über einen Zeitraum von etwa 21 Tagen in deinen Alltag integrierst. Diese Zeit ist wichtig – nicht als Leistung, sondern als Erfahrungsraum. Sie zeigt, was in dir in Bewegung kommt, wo Widerstände auftauchen und was wirklich bereit ist, sich zu verändern.

Echte Veränderung entsteht nicht durch Erkenntnis allein. Sie entsteht dort, wo du beginnst, Verantwortung für dich selbst zu übernehmen. Heilung, Wachstum und innere Freiheit lassen sich nicht delegieren – sie beginnen mit deiner Entscheidung, dir selbst Zeit, Aufmerksamkeit und Verbindlichkeit zu schenken.

Meine Rolle ist es, dich auf diesem Weg zu begleiten. Ich halte den Raum, stelle Fragen, gebe Impulse, Feedback und bewährte Methoden weiter. Ich zeige Zusammenhänge auf und unterstütze dich dabei, deinen eigenen Rhythmus zu finden. Die Umsetzung jedoch liegt bei dir – immer.

So entsteht kein fertiger Plan, sondern ein Prozess. Einer, der dich Schritt für Schritt näher zu dir selbst führt – und zu einem Leben, das sich klarer, freier und stimmiger anfühlt.

naomi und lua
goro and i